Ein Konzert im Gedenken an Renate Hoppe:

Liederabend: Abschied muss man üben
J.Hirschler und P.Wieboldt leiteten im vergangenen November musikalisch durch den Abend zum Thema „Abschied und Tod

Mehr erfahren...

Trauercafé

Trauercafé in Seesen

...bietet Menschen in Trauer die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Das Trauercafé öffnet jeden letzten Donnerstag im Monat in der Zeit von 16:00 - 17:30 Uhr im Evangelischen Kirchenzentrum. Betreut wird es von geschulten ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen der HORIZONT Hospizinitiative Seesen e.V.

Trauer in Bewegung

Hier können Trauernde mit anderen Betroffenen gemeinsam ein Stück des Weges gehen. Kleine Spaziergänge mit verschiedenen Sinnen erfahren und mit Erinnerungen die Natur in den Jahreszeiten erfahren. In der Trauer nicht alleine sein

Trauercafé in Seesen

...bieten wir in der Zeit von 10:00 - 11:00 Uhr am letzten Dienstag im Monat im Evangelischen Kirchenzentrum an. Der Verlust eines geliebten Menschen hat alles verändert. Als Trauernde müssen sie sich wieder ganz neu zurechtfinden. In dieser Zeit gilt es, ihre Trauer als Teil ihres Lebens anzunehmen. Geben sie ihr Raum und Zeit.

Geöffnet: jeden letzten Donnerstag im Monat von 16:00 - 17:30 Uhr im Evangelischen Kirchenzentrum

Literarisches Konzert zum Hospizbrunch 2018

Samstag, 24.11.2018, 11:00 bis ca. 14:00 Uhr, Ev. Kirchenzentrum, Hinter der Kirche, Seesen

Brautbriefe - Zelle 92
Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer

Sie, die Abiturientin, ist gerade einmal 18 Jahre alt, als sie ihn wiedersieht. Er ist 36 und sie kennt ihn als „Pastor Bonhoeffer“. In der Welt um sie herum tobt der 2. Weltkrieg. Maria von Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer lernen sich näher kennen. Als innerhalb kürzester Zeit der Vater und ein Bruder von Maria im Krieg sterben, steht Dietrich ihr bei. Sie verlieben sich. Im Januar 1943 verloben sich beide und stimmen zu, dass bis zur Bekanntgabe der Verbindung und bis zur Hochzeit eine längere Zeit der Prüfung verstreichen soll. Marias Mutter hatte größere Bedenken ob des großen Altersunterschiedes.

Am 5. April 1943 wird Dietrich Bonhoeffer von der Gestapo verhaftet. Maria erfährt es erst am 18. April 1943 in ihrem Elternhaus in Päzig in Pommern. Hier beginnt der Briefwechsel beider. Sie werden sich in Freiheit nie wiedersehen.
Aus diesem Briefwechsel liest Claudia Freistein-Schade zu Beginn des Hospizbrunch 2018. Claudia Schaare begleitet sie am Klavier.

Die Teilnahme am „Hospiz-Brunch“ ist kostenfrei. Ihre Spenden sind willkommen. Wir bitten Sie freundlich um Ihre Anmeldung bis zum 21. 11. 2018 beim 1. Vors., Pfarrer Tim- Florian Meyer, Tel.: 05381/942912.

Liederabend: Abschied muss man üben

am Samstag, den 17.November 2018 um 18:00 Uhr in der Sankt-Andreas-Kirche in Seesen

Ein Konzert im Gedenken an Renate Hoppe

„Im letzten Jahr hatte Renate Hoppe, Gründungsmitglied der HORIZONT Hospizinitiative Seesen e.V. und über viele Jahre die Einsatzleitung, die Idee, die beiden Pfarrer Johannes Hirschler und Peter Wieboldt mit ihrem Programm „Abschied muss man üben“ einzuladen. Es sollte der Abend vor dem vorletzten Sonntag im Kirchenjahr sein und in der Sankt-Andreas-Kirche. Diese sollte mit Kerzen in besonderer Weise „illuminiert“ werden. Sie selber freute sich auf diesen Abend.

Eines lass mich behalten,
den Blick in deine Sterne,
dass ich das Händefalten
nicht ganz verlerne.
Wenn ich dich nicht sehe,
mach mein Vertrauen groß,
wenn ich dich manchmal
so gar nicht verstehe,
lass du mich – bittschön – mein Gott nicht los!
Des Lebens und des Leidens Wellen
schlagen immer höher heran;
wie sollte der Mensch das ertragen,
wenn er nicht mehr glauben,
nicht mehr beten kann?
Drum eines lass mich behalten,
den Blick in deine Sterne,
dass ich das Händefalten, Hoffen und Staunen
nicht ganz verlerne.
Rainer Maria Rilke“

Doch sie starb und wir beerdigten sie am 12. November. Lieder wie „Ich bin gespannt auf meinen Tod“, „Wenn alle gehen“ oder „Schade, dass du gehen musst“ u.v.a.m. wurden mit Texten aus der Bibel oder mit, Statements verbunden. So konnten die Zuhörer*innen ihren Gedanken nachgehen, sich ggf. treiben lassen oder bei „Wenn der Herrjott ruft“ von De Höhner auch schmunzeln. Ganz sicher gedachten viele Renate Hoppe. Den Abschied von ihr müssen wir noch üben.

Über Horizont

Wer wird begleitet?

Der hospizliche Begleitdienst ist ein Angebot für Menschen, für die aufgrund einer schweren Erkrankung (wie z.B. Krebs, AIDS, Parkinson oder Demenz in Endstadien) das Sterben und der Tod in greifbare Nähe gerückt sind. Ihnen und ihren Angehörigen möchten wir helfen, in der letzten Phase ihres Lebens möglichst viel Lebensqualität zu erhalten und zu erleben, was für die meisten Menschen mit dem Wunsch nach ihrem häuslichen Umfeld zusammenhängt.

Wann diese letzte Phase eines Lebens beginnt, ist oft schwer zu bestimmen, denn „sterbend“ ist jeder Mensch letztlich von Geburt an. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie oder Ihr Angehöriger könnte vielleicht hospizliche Hilfe gebrauchen, rufen Sie gern lieber früher als später an, um sich beraten zu lassen. Auch für die Begleitenden ist es angenehmer, wenn es einen Zeitraum gibt, einander kennen zu lernen und eine Beziehung aufzubauen. Gern vermitteln wir auch Kontakte zu anderen Besuchs- und Hilfsdiensten, wenn Ihr Anliegen (noch) nicht in dem hospizlichen Rahmen aufgehoben ist.

Wie entsteht der Kontakt?

Das Telefon der HORIZONT-Hospizinitiative Seesen e.V. (Nummer s. umseitig) wird im Kreis der Mitarbeitenden wöchentlich weitergereicht, so dass eine tägliche Erreichbarkeit gewährleistet ist. Ihr Anliegen wird vom Telefondienst an die Einsatzleitung weitergegeben, die Koordinatorin nimmt ihrerseits den Kontakt zu Ihnen auf, besucht Sie und bespricht mit Ihnen die Notwendigkeiten und Möglichkeiten der hospizlichen Begleitung. Daraufhin erfolgt der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen, die Sie dann im besprochenen Umfang begleiten und unterstützen. Möglicherweise kennen Sie im Freundes- oder Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft, im Verein oder in Ihrer Kirchengemeinde jemanden, der oder die in der Hospizgruppe mitarbeitet. Scheuen Sie sich nicht, unsere Mitarbeiter/-innen persönlich anzusprechen!



Was bieten wir an?

Wir bieten Ihnen Begleitung im Rahmen eines ambulanten Dienstes an. Das bedeutet, dass ehrenamtliche Mitarbeiter/- innen auf Wunsch zu Schwerkranken und Sterbenden nach Hause kommen, sie besuchen und sie selbst und ihre Angehörigen unterstützen. „Zu Hause“ kann dabei auch das Zimmer im Pflegeheim sein, und bei Bedarf kommen unsere Mitarbeiter/-innen auch ins Krankenhaus. Sie helfen in enger Zusammenarbeit mit anderen Pflege- und Hilfsdiensten sowie Hausärzten, in der Art und Weise, wie es nötig und möglich ist. Das kann, je nach individueller Bedürfnislage, sehr unterschiedlich sein und kann deshalb hier auch nur sehr allgemein beschrieben werden.

Wer sind die Begleitenden?

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen sind überwiegend Frauen, aber auch Männer aus Seesen und der Umgebung, die sich gern Zeit nehmen, um sich für andere einzusetzen und die die Aufgabe der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen in besonderer Weise für sich entdeckt haben. Oft stecken persönliche Erfahrungen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld hinter der je eigenen Motivation. Alle unsere Hospizmitarbeiter/-innen haben sich in Seminaren auf den Begleitdienst vorbereitet und bilden sich stetig fort. Der Kreis der Mitarbeitenden trifft sich jeden Monat zum Austausch von Informationen und Erfahrungen. Regelmäßig treffen sich die Mitarbeiten- den zur Supervision, um sich selbst in ihrer Tätigkeit und um den hospizlichen Begleitdienst als gemein- schaftliche Aufgabe immer weiter zu entwickeln. Alle Hospizmitarbeiter/-innen unterliegen der Schweigepflicht.

Ziele und Aufgaben

HORIZONT – Hospizinitiative Seesen e.V.

  • will helfen, die Zeit des Sterbens und Abschiednehmens als "lebenswerte Zeit" erfahrbar zu machen;
  • will bei der Klärung körperlicher, seelischer, religiöser und sonstiger Fragen und Probleme behilflich sein;
  • setzt sich für ein würdiges Sterben ein, möglichst ohne starke Beschwerden;
  • bejaht das Leben und lehnt deshalb aktive Sterbehilfe ab;
  • führt alle Tätigkeiten ehrenamtlich aus;
  • arbeitet mit allen sozialen, kirchlichen und medizinischen Einrichtungen und Ärzten zusammen als Teil eines Netzwerks, in dem Sterbende und ihre Angehörigen ein hohes Maß an Geborgenheit erfahren;
  • wirkt in der Öffentlichkeit darauf hin, dass Sterben, Tod und Trauer wieder mehr als Teil des Lebens wahrgenommen werden.
    (vgl. §§ 2 und 3 der Satzung)

Wurzeln und Vernetzungen

HORIZONT-Hospizinitiative Seesen e.V. versteht sich als überkonfessionelle Initiative auf dem Hintergrund eines christlichen Verständnisses. Wir bieten allen Beratung und Begleitung an, die dies wünschen, unabhängig von Alter, Nationalität, Konfession, Weltanschauung und finanziellen Möglichkeiten.

HORIZONT-Hospizinitiative Seesen e.V. ist Mitglied in der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Hospiz in Niedersachsen e.V. und des DHPV (Deutscher Hospiz- und Palliativverband) und darin überregional vernetzt.

Haben Sie Fragen?

1. Vorsitzender

Pfarrer Tim-Florian Meyer

Tel: 05381/942912

Email

2. Vorsitzender

Erik Homann

Tel: 05381/7870061

Email

Schriftführerin

Barbara Borsch

Tel: 05381 / 48864

Email

Kassenführerin

Kerstin Hartung

Tel: 05381 / 2086

Email

Beisitzerin

Margret Drüge

Tel: 05381 / 46322

Email

Beisitzerin

Christa Mägel

Tel: 05381 / 3263

Email

Beisitzerin

Melanie Mittelstädt

Tel: 05327/4243

Email

Anschrift

Hinter der Kirche 1a, 38723 Seesen

Bankverbindungen

- BLSK Seesen
IBAN: DE67 2505 0000 0021 0522 53
- Volksbank Seesen eG
IBAN: DE34 2789 3760 1007 9920 00

© Horizont Hospizinitiative Seesen e.V. 2016